Museum

Dienstag  – Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Vom 01. Juli 2021 bis zum 31. Oktober 2021

Viktor Mácha aus Prag, Tschechien, stellt sein umfangreiches Werk
zum Thema „Industriekultur“ vor und wird am 02. Juli vor Ort sein
und sich Ihren Fragen stellen.

INDUSTRIEKULTUR

Viktor Mácha

Billiger chinesischer Stahl, Politik die grünere Kontinente will und epochale Fortschritte in den Produktionstechnologien der letzten Jahre haben unsere Welt so sehr verändert, dass sie  kaum mehr wieder zu erkennen ist.

Die industrielle Revolution endet und die Dinosaurier in Form majestätischer Hochöfen und laut quietschender Förderbänder sind heute vom Aussterben bedroht.

Aber es sind nicht nur alte Anlagen die verschwinden, sondern ein großer Teil unserer Kultur, der das gesamte 20ste Jahr­hundert mit gestaltete.

Die Industrielandschaften, Bars in der Nachbarschaft der Stahl­werke, Pin Up Poster in den Kanzeln der Bediener, wirkliche harte Handarbeit – Die INDUSTRIEKULTUR, das was bald für immer gehen wird.

Viktor Mácha (1984) aus Prag studierte an der Charles Universität Theologie und Religionswissenschaften.

Seit 2006 reist Mácha auf eigene Kosten um die Welt, um Anlagen der Schwerindustrie wie Stahl-, Eisen- und Walz­werke, Kokereien, Schmieden und Gießereien zu dokumentieren.

Aktuell umfasst sein Fotoarchiv einige Hundert Anlagen und reicht vom amerikanischen Mittelwesten bis in den asiatischen Teil des russischen Urals.

Das wichtigste Ziel seiner fotografischen Arbeit ist, eine objektive Dokumentation technischer Prozesse im Zusammenhang mit der Stahlproduktion und -verarbeitung zu schaffen.

Es ist durchaus möglich, dass unsere Generation eine der letzten sein wird, die Erfahrung mit diesen dunklen grollenden Fabriken wird machen können.

zur Website: viktormacha.com