– Eintrittspreis Museum 7.00 € –

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Suzanne Stein – USA

PICTURES

Verlängert bis zum 28. Juni 2024

Suzanne Stein ist eine amerikanische Fotografin, die derzeit in Philadelphia lebt. Davor hatte sie mit ihrem Sohn einige Jahre an unterschiedlichen Orten der USA verbracht.

Im Jahr 2018 wurde sie zum ersten Mal am Rand von Kensington, Philadelphia auf die Menschen aufmerksam, die in einem kaum vorstellbaren Elend leben, zumeist obdachlos und drogenabhängig. Sie fotografierte einige von ihnen, blieb aber zu diesem Zeitpunkt noch auf Abstand und traute sich nicht, in die ganze Not der Menschen vorzudringen. Erst vier Jahre später wagte sie diesen Schritt und hat es sich seither zur Aufgabe gemacht zu zeigen, wie das Leben der Menschen in den USA unter dem Einfluss von Drogen, Obdachlosigkeit, Armut und Verwahrlosung aussieht. Dabei möchte sie als Sozialdokumentatorin und Straßenfotografin das Leben und die Menschen in ihrer Umgebung so realistisch wie möglich darstellen.

Die Menschen, um die es in ihren Fotodokumentationen geht, sind primär abhängig von den Drogen Xylazin oder Tranq, die für den Körper verheerende gesundheitliche Folgen haben. Oft kommt es zu schweren bakteriellen Infektionen, die Knochen und Gewebe derart schädigen, dass bei vielen Menschen Entstellungen oder gar Amputationen die Folge sind. Es entstehen grauenhafte Hautwunden und andere gefährliche Krankheiten, die oft mit unerträglichen Schmerzen verbunden sind. Xylazin ist eigentlich ein tierisches Betäubungsmittel, das als neue Droge im Straßenhandel der USA vermehrt auftritt. Meist wird es mit Fentanyl kombiniert, das synthetisch in Untergrundlabors hergestellt wird. Es ist mehrere hundert Mal stärker als Heroin und soll die Wirkdauer der Droge verlängern. Dadurch und auch durch die geheimen, nicht zu kontrollierenden Lieferketten kommt es immer häufiger zu tödlichen Überdosierungen.

Nicht alle, die diese Drogen konsumieren, sind obdachlos. Teenager werden „angefixt“ und sterben zu Hause in ihren Zimmern. Ebenso fand man verstorbene Familienväter in abseits geparkten Autos.

Die Folgen dieser hochgefährlichen Drogen zu dokumentieren, ist Suzanne Stein ein Anliegen. Sie ist immer wieder mit Wundspezialisten, Krankenschwestern und Sozialarbeitern unterwegs, die versuchen, den schwer geschädigten Abhängigen, so gut es geht, zu helfen.

Mit dieser Ausstellung in unserem Haus werden die Fotografien von Suzanne Stein zum ersten Mal in Deutschland ausgestellt.

Da wir glauben, dass es sich um ein brisantes gesellschaftliches Phänomen handelt und es zu befürchten ist, dass diese Entwicklung mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für Deutschland relevant werden kann, würden wir uns sehr über Ihren Bericht und Ihren Besuch bei uns freuen. Wir erhoffen dadurch eine erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Andreas Klesse

Perspektiven

Fotografiebegeistert bin ich faktisch seit meinem 14ten Lebensjahr und kann mich inzwischen als anerkannten Fotografen bezeichnen. Einigermaßen regelmäßig werden Bilder von mir prämiert und in diversen Medien veröffentlicht. Bereits 2 Mal wurde ich in Fotozeitschriften als Fotograf vorgestellt (Chip Foto-Video, colorfoto).

Meine fotografische Entwicklung der letzten Jahre ging dabei verstärkt in Richtung Schwarzweiß ohne dass ich mich allerdings auf diesen Bereich beschränken möchte.

Mit der für den Text verantwortlichen bekannten Autorin Petra Wochnik habe ich bisher 2 Bücher mit meinen Fotografien im Emons-Verlag veröffentlicht.

https://emons-verlag.de/p/klesse-andreas-471

2020 erschien „111 Orte auf Langeoog die man gesehen haben muss“ und 2021 das Buch „111 Dinge über das Wattenmeer die man wissen muss“. Letzteres bescherte uns sogar einen Fernsehauftritt in der NDR-Sendung „Nordtour“. Als nächstes Buch in der Reihe erscheint am 25.04.2024 „111 Orte am Jadebusen, die man gesehen haben muss“.

Vom 24.06. bis 08.10.2023 lief in Zusammenarbeit mit dem Maler Alex Blaschke sehr erfolgreich unsere gemeinsame Freiluftausstellung „Rethink – Wege zum Meer“ mit großformatigen Bildern gedruckt auf LKW-Planen im ostfriesischen Carolinensiel.

Seit Sommer 2023 bin ich zudem gewählter Bezirksleiter des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) für den Bereich Bremen/Niedersachsen-West.

Besuchen Sie doch mal meine Homepage: https://www.klesse-fotos.de/

Lars Reuther

Tagwerk 10 Grad Nord

Hinter der Kamera finden Sie mich: Lars Reuther (1971) gelernter Fotograf und Kameramann (SWR/ARD), wohnhaft in Eltville am Rhein.
Fotografie bedeutet für mich: einzigartige Momente einzufangen. Bilder voller Gesten, verschiedener Emotionen und ausdrucksstarke Charaktere festzuhalten – dennoch dezent im Hintergrund.
Die Leidenschaft interessante Menschen zu fotografieren begann im Jahr 2000 auf einer Reise als Kameramann nach Ruanda – einige Jahre nach dem Völkermord. Die vielen trauernden Menschen haben mich emotional bewegt und so begann ich verschiedene Portraits einzufangen.
Danach kamen Reisen nach Sri Lanka – ein Jahr nach dem Tsunami. Aber auch Urlaubsreisen nach Äthiopien, wo ich immer wieder auf der Suche nach interessanten Persönlichkeiten war.
Mit den verschiedenen Menschen in Kontakt zu treten ohne sprachliche Verständigung – Auge in Auge – das machen die Fotos für mich so besonders.

© Lars Reuther                        +49 174 30 22 971                               Lars.Reuther@gmx.net

Zukünftige Ausstellungen

Upcoming Exhibitions

studio kohlmeier – berlin

Landesfürst*In

Am Dienstag, den 04. Juni 2024, eröffnet die Ausstellung „Landesfürst*ln“ von Angelika und Bernd Kohlmeier im Haus der Fotografie – Husum. Die Ausstellung zeigt 42 Fotografien, analoge Schwarz-Weiß-Handvergrößerungen, von insgesamt elf Ministerpräsident*innen aus sieben Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland.

Das Projekt ist eine fotografische Auseinandersetzung mit dem Thema Mensch und Amt. Was für Personen, stellen sich der Herausforderung, Chefin oder Chef eines Bundeslandes zu sein? Was macht das Amt eines Ministerpräsidenten aus? Was verbirgt sich hinter der medienwirksamen Fassade? Ist es möglich mit einem Foto die Geschichte zu erzählen, die sich zwischen den Zeilen abspielt. Auf der Suche nach Antworten beobachteten und dokumentierten die beiden Fotografen den Alltag und die Arbeit der Berufspolitiker an zum Teil skurrilen Orten. Einer der Porträtierten ist Daniel Günther, seit 2017 Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein. Die Ausstellung Landesfürst*In wurde erstmals Ende des Jahres 2020 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin gezeigt. Und war seitdem sowohl im StadtPalais – Museum für Stuttgart, als auch in der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung in Potsdam zu sehen.

Studio kohlmeier – das sind Angelika und Bernd Kohlmeier, ein Lebens- und Arbeitspaar, das sich seit mehr als zwanzig Jahren sowohl mit politischer als auch experimenteller Fotografie beschäftigt. Ihre künstlerischen Arbeiten, losgelöst von der Auftragsfotografie, sind Ausdruck ihrer auf Langzeitstudien angelegten Bildreportagen von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft sowie ihrer Auseinandersetzung mit sozialkritischen Themen.

https://studiokohlmeier.com

Vergangene Ausstellungen